FAQ - Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten | Legasthenie

Lerntherapie
Was ist Lerntherapie? Was ist integrative Lerntherapie? Was macht man in der Lerntherapie? Wie lange dauert eine Behandlung?

Lerntherapie. Die integrative Lerntherapie ist eine anerkannte Therapieform zur Behandlung von Lernschwierigkeiten und Lernstörungen. LTE-Lerntherapie ist integrativ-psychologisch und stets leitliniengetreu (s. S3-Leitlinie "Diagnostik und Behandlung der Rechenstörung" der Arbeitsgemeinschaft Wissenschaftlich Medizinischer Fachgesellschaften, 2018). Unsere pädagogisch-psychologische Diagnostik und die Behandlung von Lernschwierigkeiten und Lernstörungen basieren auf einem wissenschaftlich fundierten biopsychosozialen Erklärungsmodell für Lernschwierigkeiten; dem Lern-Wirkungsgefüge von Bernart & Weinig (2020).

Die pädagogische und psychologische Lerntherapie der LTE ist wissenschaftlich fundiert, symptomorientiert und evidenzbasiert. Sie ist verhaltenstherapeutisch orientiert und multimodal. Sie umfasst die Diagnostik, funktionelle Übungsbehandlung und die psychologische Arbeit mit Kind, Eltern und Lehrern (Schule).

Die LTE-Lerntherapie ist erfolgreich. Durch die funktionelle Übungsbehandlung der integrativen Lerntherapie entwickeln die Kinder und Jugendlichen ihre Lese- und Rechtschreibfertigkeiten und/oder Rechenfertigkeiten. Die psychologische Arbeit der LTE-Lerntherapie fördert die kognitiven Lernvoraussetzungen und das Schulische Selbstkonzept dieser Kinder und Jugendlichen, stärkt ihr Selbstvertrauen und ihre emotional-motivationalen Lernvoraussetzungen. Die Eltern werden zu Ko-Therapeuten entwickelt und in den Therapieprozess eingebunden.

Was macht man in der Lerntherapie? Die LTE sichert durch ihr zertifiziertes Qualitätsmanagement die diagnostische und lerntherapeutische Qualität von der Erstberatung bis zum Therapieabschluss.
Diagnose und Behandlung basieren auf dem wissenschaftlich fundierten biopsychosozialen Erklärungsmodell für Lernschwierigkeiten und Lern-Wirkungsgefüge von Bernart & Weinig (2020) und berücksichtigen stets die relevanten wissenschaftlich-medizinischen und psychotherapeutischen Leitlinien und Standards. Die pädagogische und psychologische Lerntherapie der LTE ist stets evidenzbasiert, verhaltenstherapeutisch orientiert und multimodal. Sie umfasst die Diagnostik, funktionelle Übungsbehandlung und die psychologische Arbeit mit Kind, Eltern und Lehrern (Schule).

  • Phase 1: Erstberatung. In der Erstberatung beraten wir Eltern zu den Lernschwierigkeiten ihres Kindes (Jugendlichen). Dabei überprüfen wir mit normierten Testverfahren den Verdacht auf Lernschwierigkeiten; besprechen die hilfreichen Maßnahmen und die nächsten Schritte.
  • Phase 2: Diagnostik. Die Diagnostik dient dazu, den Schweregrad und das Störungsprofil der Lern-Leistungsschwierigkeiten und deren Ursachen festzustellen sowie das biopsychosoziale Lern-Wirkungsgefüge (Störungsmodell) abzuleiten.
  • Phase 3: Therapieauftrag | Maßnahmen. Im Diagnostik-Auswertungsgespräch werden die Eltern begründet und detailliert über die Lern-Leistungsschwierigkeiten ihres Kindes (Jugendlichen), deren Ursachen und Lern-Wirkungsgefüge (Störungsmodell) aufgeklärt. Die lerntherapeutischen und hilfreichen multimodalen Maßnahmen für das Kind (Jugendlichen) werden fundiert erörtert.
  • Phase 4: Förderplan. Ein individueller Förderplan wird erstellt; dieser basiert auf dem Stärken- und Störungsprofil sowie Lern-Wirkungsgefüge (Störungsmodell) des Kindes (Jugendlichen). Der Förderplan wird mit den Eltern besprochen.
  • Phase 5: Lerntherapie und Elterntermine. Unsere Lerntherapie ist stets Einzeltherapie. Die funktionelle Übungsbehandlung wird leitliniengetreu, gemäß der wissenschaftlich-medizinischen Standards und Leitlinien durchgeführt. Methodik und Didaktik sind evidenzbasiert. Die Eltern werden in persönlichen Terminen qualifiziert, damit sie ihr Kind als Ko-Therapeuten funktional (hilfreich) begleiten und unterstützen können.
  • Phase 6: Therapieevaluation. Um die Qualität und den Erfolg unserer Lerntherapien zu sichern, werden die Entwicklungs- und Lernfortschritte wie auch der aktuelle Lernstand vierteljährlich bis halbjährlich mittels normierter Fragebögen und/oder Testverfahren evaluiert und intern supervidiert. Adaptive Förderplanung: Abgeleitet von der quantitativen und qualitativen Analyse des aktuellen Lernstandes, wird der Förderplan stets an die Entwicklung des Kindes (Jugendlichen) angepasst.
  • Elterninformationen und Elternarbeit. In Elterngesprächen werden die Eltern über die Entwicklung und den Lernstand wie auch über die Lern- und Leistungsmotivation ihres Kindes (Jugendlichen) informiert. Zudem wird die adaptive Förderplanung für die nächste Therapiephase mit den Eltern detailliert besprochen. - In der Elternarbeit werden die Bewältigungskompetenzen der Eltern gestärkt und sie werden zu Ko-Therapeuten entwickelt.
  • Phase 7: Therapieabschluss | Erfolgssicherung. Die erfolgreiche Lerntherapie endet mit einer ausführlichen Abschlussdiagnostik. Abschließend wird mit dem Kind (Jugendlichen) und den Eltern der Therapieprozess reflektiert. Besprochen werden die Lernfortschritte von der Ausgangslage (Eingangsdiagnostik) bis zur Abschlussdiagnostik, der aktuelle Lernstand und die aktuellen emotional-motivationalen Lernvoraussetzungen. Die Prognose der schulischen Entwicklung des Kindes (Jugendlichen) wird erörtert und die Erfolgssicherung (Nachsorge) gemeinsam bestimmt.

Therapiedauer. Die Dauer der Behandlung ist abhängig vom Schweregrad und den Ursachen der Rechenschwierigkeiten; und sie ist abhängig von der Intensität der funktionellen Übungsbehandlung und dem Mitwirken der Eltern (Eltern als Ko-Therapeuten).


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