LRS Englisch
(Zu den folgenden Ausführungen, siehe: Isabell Maria Lanzinger, Legasthenie in der Fremdsprache Englisch. Erster Österreichischer Dachverband Legasthenie, EÖDL: 2006)
„Legasthenie“ (Lese- und Rechtschreibstörung / LRS) definiert eine umschriebene, isolierte und entwicklungsbedingte Teilleistungsschwäche. Sie ist umschrieben, weil sie keine allgemeine Lernschwäche darstellt. Sie ist isoliert, da sie intelligenzunabhängig ist, und sie ist entwicklungsbedingt aufgrund ihrer Unabhängigkeit von Schädigungen des Gehirns durch Krankheit oder beispielsweise Unfall.
Legasthenie / LRS Englisch wird als eine Teilleistungsstörung bezeichnet, weil nur bestimmte Leistungen des Gehirns betroffen sind. LRS in Englisch besteht also unabhängig von der Begabung / Intelligenz.
Die diagnostizierten Lese- und Rechtschreibleistungen (Englisch) des Schülers müssen eindeutig unterhalb des Niveaus liegen, welches aufgrund des Entwicklungsalters, der allgemeinen (und der sprachfreien) Intelligenz sowie der Beschulung (Schulklasse) zu erwarten ist. Die Störungen im Lesen und Rechtschreiben in Englisch dürfen nicht wesentlich auf unangemessene Beschulung (Unterrichtung), direkt auf spezifische Defizite im Sehen, Hören oder auf neurologische Störungen zurückzuführen sein.
Die Ursachen einer Legasthenie / Lese-Rechtschreibstörung (Englisch) sind vielfältig und individuell verschieden. Vorliegen können biologische Faktoren, eine genetische Disposition und / oder Störungen in gehirnphysiologischen Faktoren wie Aufmerksamkeit und Gedächtnis sowie eine Schwäche oder Störung der Basiskompetenz der phonologischen Bewusstheit.
Zur Entstehung einer LRS Englisch können schulische Faktoren wie Didaktik- und Unterrichtsdefizite oder Faktoren wie psychische Belastungen und Interaktions- und Beziehungsstörungen in der Familie oder Schule beitragen.
Aufgrund der besonderen Schwierigkeiten entwickeln die Kinder oft ein starkes Vermeidungsverhalten gegenüber dieser Fremdsprache. Daher bringt vermehrtes Üben kaum nachhaltige Erfolge. Eher werden die Fehler und psychischen Belastungen verfestigt und Misserfolge, Aufmerksamkeitsschwierigkeiten, Ängste, Lern- und Verhaltensstörungen ausgelöst.
Die Legasthenie / LRS Englisch wird beim Lesen und beim Schreiben deutlich: Denn der Schüler tut sich im Laut- und Schriftsystem der englischen Sprache (vgl.: Orthographie) sehr schwer. Die große Schwierigkeit beim Fremdsprachenerwerb ist, dass die Kinder die Wortbedeutung, den Wortklang und das Wortschriftbild gleichzeitig lernen müssen (vgl.: Aufbau eines mentalen Lexikons). Dies ist besonders in der Fremdsprache Englisch verwirrend, da sich hier Wortklang und Wortschriftbild oft stark unterscheiden.
Subtyp: Phonologische Bewusstheit
Kinder mit einer genetischen Disposition zur einer Lese- und Rechtschreibstörung (Deutsch) haben aufgrund ihrer Störung der phonologischen Bewusstheit (hier: oftmals in Verbindung mit einer Gedächtnisschwäche des verbal-auditiven Arbeitsspeichers) in aller Regel auch gravierende Probleme beim Erwerb einer Fremdsprache und sind mit besonderen Schwierigkeiten konfrontiert. Denn die phonologische Bewusstheit wird beim Erlernen der englischen Sprache noch mehr verlangt als beim Erlernen der deutschen Sprache. Es fällt sehr schwer, ähnlich klingende Laute zu unterschieden (Beispiele: there / where, then / when oder blother / brother). Zum Bereich der auditiven Differenzierung gehören auch Kurzvokale, die nicht immer klar unterschieden werden (z.B.: pin, pen, pan). Diese Kinder können kaum ein adäquates mentales „Orthographisches Lexikon“ (vgl.: Wortschatz – Wortbedeutung, Wortklang und Wortschriftbild) aufbauen, welches hilft, bekannte Wörter direkt zu erkennen. Solange die Wortbilder nicht gefestigt sind und der dazugehörende Wortklang noch nicht beherrscht wird, verwechselt das Kind sehr leicht Wortbilder (z.B: wite / wife, might / night, rest / nest).
Feststellbar ist grundsätzlich eine niedrige Lesequalität (Lesesorgfalt) und Lesegeschwindigkeit. Das Kind hat oftmals Startschwierigkeiten, es zögert lange beim lauten Vorlesen (z.B. lautierendes / buchstabierendes Lesen).
Subtyp: Aufmerksamkeit und Arbeitsgedächtnis
Kinder im einer LRS Englisch vom Subtyp mit einer Aufmerksamkeits- und / oder Gedächtnisstörung offenbaren neben ihren Schwächen in der phonologischen Bewusstheit besondere Schwierigkeiten beim Behalten akustischer Sequenzen (hier: auditiv-verbales Arbeitsgedächtnis) oder beim schnellen Abruf aus dem Langzeitgedächtnis (hier: Informationsverarbeitungsgeschwindigkeit, vgl.: Orthographisches Lexikon / Wortschatz). Die englische Sprache stellt hohe Anforderungen an das Arbeitsgedächtnis. –
Oft werden aktuelle Lernwörter richtig geschrieben, andere Wörter hingegen wiederholt auf eine andere Art falsch geschrieben. Häufig rät das Kind die Schreibweise dieser Wörter (hier auch: Störung beim Aufbau des orthographischen Lexikons). Dieser Subtyp offenbart darüber hinaus, aufgrund seiner Defizite in der Aufmerksamkeit (hier: kognitive Impulsivität) und seiner Defizite in Exekutivfunktionen (hier z.B.: Selbststeuerung; Zielsetzung, Planung, Kontrolle), auch oft Schwierigkeiten im schriftsprachlichen Ausdruck. Und kritisch ist bei diesem Subtyp die Lesequalität (Lesesorgfalt), oft bedingt durch schnelles, impulsiv- flüchtiges Lesen. Nicht immer liest er, was im Text steht (hier: Erwartungslesen), und bisweilen verliert er die richtige Zeile im Text.
Die Schwächen im Leseverständnis offenbaren sich bei beiden Subtypen aufgrund ihrer Defizite im mental-orthographischen Lexikon (vgl. auch: Wortschatz) in der Lesegeschwindigkeit (hier: visuelle Worterkennung), Wortverständnis (hier: Analyse / Dekodieren, Synthese), Satzverständnis (hier: sinnentnehmendes Lesen, syntaktische Fähigkeiten) und Textverständnis (hier: Auffinden von Informationen, satzübergreifendes Lesen, schlussfolgerndes Denken). Das Leseverständnis und die Lesegeschwindigkeit gehören zu den Faktoren, die bei der Aneignung von Wissen eine wesentliche Rolle einnehmen und sind somit wichtige Voraussetzungen für den schulischen Erfolg.
Das Hauptziel der Fachdiagnose und qualifizierten Elternberatung ist, eine LRS Englisch oder deren Disposition (vgl.: LRS in Deutsch) frühzeitig zu erkennen. Bestenfalls sollte eine präventive Diagnostik bereits während der Grundschulzeit erfolgen, um Ihr Kind rechtzeitig in seiner spezifischen individuellen Entwicklung unterstützen zu können. Denn Lese und Rechtschreibstörungen (Deutsch / Englisch) wachsen sich nicht aus, lösen sich also nicht mit der Zeit auf. Daher ist eine rechtzeitige und professionelle lerntherapeutische Förderung grundlegend für die positive Entwicklung des Kindes.
Nur mit fundierter Basis- und Differenzialdiagnose kann eine Therapie wirksam und effizient an den Ursachen ansetzen. Analog den diagnostischen Kriterien für eine Lese- und Rechtschreibstörung in Deutsch (vgl.: ICD-10 F81.0) werden die Lese- und Rechtschreibleistungen in der Fremdsprache sowie die allgemeine (und die sprachfreie) Intelligenz getestet. Um auch eine qualitative Fehleranalyse vornehmen zu können, werden Klassenarbeiten und Hausaufgaben- / Übungshefte analysiert, Schreib-, Sprech- und Hörübungen durchgeführt. Zudem werden das Begabungs- und Leistungsprofil des Kindes, seine Stärken und Schwächen in verschiedenen spezifischen Fähigkeiten- und Leistungsaspekten, wissenschaftlich gesichert festgestellt.
Überprüft werden beim Verdacht auf eine Legasthenie / LRS Englisch auch die spezifischen Lern- und Leistungsvoraussetzungen wie Aufmerksamkeit, auditiv-verbales Arbeitsgedächtnis, verbale Lern- und Merkfähigkeit, auditiv-verbales Langzeitgedächtnis und exekutive Funktionen (vgl.: Selbststeuerung: Zielsetzung, Planungsfähigkeit, Problemlösung, Überwachung). Basisfunktionen wie die akustische und visuelle Wahrnehmung und Basiskompetenzen wie die Phonologische Bewusstheit werden überprüft, wie auch Ängste oder das Selbstkonzept der Schulfähigkeit erfasst werden.
Das Kind und seine Eltern werden über das Begabungs- und Störungsprofil und seine Auswirkungen umfassend aufgeklärt. Auf Wunsch der Eltern wird ein Bericht / Gutachten gemäß den Richtlinien der ICD-10 erstellt und für die Schule ein persönliches Schreiben zum sog, Nachteilsausgleich (Allgemeine Ziele und Grundsätze der Verwaltungsvorschrift „Kinder und Jugendliche mit Behinderungen und besonderem Förderbedarf, 2008).
Die Ergebnisse der Fachdiagnostik einschließlich der qualitativen Diagnose (hier: Individuelles Fehlerprofil: Fehlerschwerpunkte beim Lesen und / oder Rechtschreiben und deren Ursachen) gestalten den individuellen Förderplan des Kindes. Geklärt wird im Elterngespräch außerdem, wie die Bezugspersonen den Schüler konstruktiv unterstützen und fördern können.
Primärer Bestandteil der integrativen Lerntherapie ist die Arbeit und direkte Förderung am Symptom (funktioneller Übungsbehandlung: Lesen und / oder Rechtschreibung), und zudem die notwendige Förderung der spezifischen Lernvoraussetzungen (Gehirn- / Basisfunktionen, Fähigkeiten, Basiskompetenzen). Aufgrund der zuverlässigen Eingangsdiagnostik kann sich die integrative Lerntherapie konkret an der Ausgangslage und den Stärken und Schwächen des Kindes orientieren. Sie beginnt grundsätzlich als Einzeltherapie auf der Stufe, auf der das Kind erfolgreich sein kann. So erlebt das Kind bejahende Erfolgserlebnisse und motivierenden Freude. Und dies entwickelt nicht nur das Selbstkonzept und Selbstwertgefühl des Kindes positiv, sondern entlastet auch die betroffene Familie und das schulische System.
Das Kind wird systematisch und ganzheitlich / mit allen Sinnen gefördert, zudem beispielsweise durch „Lernen am Modell“ oder Anregung zum lauten Verbalisieren der Denkprozesse.
Der Verlauf der Lese- und Rechtschreibtherapie (Englisch) in der LTE leitet sich von der Entwicklung und dem Erwerb des Lese- und Schriftsprachverständnisses ähnlich dem der Muttersprache ab. Daher beginnt die integrative Lerntherapie bei Bedarf mit der Behandlung von Schwierigkeiten der spezifischen Lern- und Leistungsvoraussetzungen:
Behandlung von Lernvoraussetzungen und Begleitstörungen:
Förderung der kognitiven Begabung / Fähigkeiten (Denken); neuropsychologische Trainingsprogramme für Kinder mit Aufmerksamkeits- und / oder Gedächtnisstörungen oder Störungen exekutiver Funktionen; Training der kognitiven und visuellen Informationsverarbeitungsgeschwindigkeiten; Übungsbehandlung von Basisfunktionen und Fähigkeiten wie auditive und visuelle Wahrnehmung, Visuo-motorische Integration und Graphomotorik. Unterstützung des Kindes in seiner psychischen und auch familiären Bewältigung der Beeinträchtigungen durch die Legasthenie / LRS Englisch.
Eingesetzt werden erprobte und didaktisch strukturierte Lernmaterialien, die den Aufbau des Lese- und Schriftsprachverständnisses der Fremdsprache (Englisch) systematisch fördern. Auch der EÖDL (Erster Österreichischer Dachverband Legasthenie) befürwortet diese Vorgehensweise.
Diagnostik, Verlaufskontrollen und regelmäßige Elterngespräche:
Qualität und Erfolg der Lerntherapie werden durch vierteljährliche Verlaufs- / Kontrolltestungen und die Abschlussdiagnose gesichert. Grundsätzlich werden die Eingangsdiagnose und Kontrolltestungen ausführlich und nachvollziehbar mit dem Kind / Jugendlichen und seinen Eltern besprochen. Die Eltern werden für die Therapiefortschritte ihres Kindes und die entsprechende konstruktive familiäre Unterstützung sensibilisiert. Ziel der Lerntherapie ist eine positive Lernstruktur: Der Schüler überwindet positiv seine Schwierigkeiten und erreicht den seiner Neigung und Begabung / Intelligenz entsprechenden Schulabschluss.
Nach der Integrations-und Diagnosephase beginnt konkret die vereinbarte Lerntherapie gemäß der Förderplanung. Die Lern-Therapeutische Einrichtung therapiert stufenweise gemäß der Phasenmodelle der Leseentwicklung und der Rechtschreibentwicklung. Ziel der jeweiligen Behandlungsstufe ist die Therapie der grundlegendsten Beeinträchtigung. Denn häufig bleiben nach der Therapie der Grundstörung auch die Folgeschwierigkeiten aus.
Training der phonologischen Bewusstheit
und der Laut-Graphem-Zuordnung
Am Anfang der "Lerntherapie: LRS Englisch" steht in erster Linie das Zuhören unter Berücksichtigung der individuellen phonologischen Bewusstheit. Die richtige Wahrnehmung der Laute (Phon / Phoneme) und die besondere Laut-Graphem-Zuordnung / Phonem-Graphem-Zuordnung sind zu üben. Und dies dient auch als eine erste Übung zum Vokabellernen (vgl.: Wortschatz, Mental-orthographisches Lexikon).
Danach beginnt die Phase des aktiven Sprechens. Das aktive Sprechen ist häufig intensiv zu üben. Besonders sind die Artikulation sowie die Aussprache besonderer Buchstabenverbindungen (wie: th, ough), der Rhythmus und die Intonation der englischen Sprache zu erlernen.
Leselehrgang: Lerntherapeutisches Lesetraining
Der lerntherapeutische Leselehrgang ist ein individuelles Lesetraining zur Erhöhung der Lesequalität, Lesegeschwindigkeit und des Leseverständnis mit besonderer Berücksichtigung der individuellen Fehlerquellen. Das Lesetraining ist ganzheitlich orientiert mit dem Ziel, ein erweitertes und sicheres mental-orthographisches Lexikon (vgl.: Wortschatz) aufzubauen.
Die Phase des ganzheitlichen Lesens folgt auf die Phase des Sprechens erst, wenn die Kinder fähig sind, Wörter wieder zu erkennen und sie eine Einsicht in die unterschiedlichen Phonem-Graphem-Zuordnungen entwickeln. Im weiteren lerntherapeutischen Lesetraining sind Morpheme (Wortbausteine) und Wortstämme schnell zu erkennen. Die visuelle Abbildung der Wörter ist mit der entsprechenden phonologischen Information (Wortklang und Wortbedeutung) und grammatikalischen Eigenschaft zu verknüpfen und abzuspeichern. Denn es stellt eine Erleichterung dar, wenn Kinder sich beim Lesen auf das Wortschriftbild konzentrieren, weil Wortklang und Wortbedeutung gespeichert sind.
In der Lerntherapie wird laut gelesen, um die Aussprache zu üben; es werden Texte Wort für Wort ins Deutsche übersetzt, damit das Kind ein Gefühl für den Satzaufbau bekommt und den Inhalt erfassen kann. Und es werden Fragen zum Text gestellt, die das Kind auf Englisch beantwortet.
Das lerntherapeutische Lesetraining dient über die Entwicklung eines sicheren orthographischen Lexikons (vgl.: Wortschatz) gleichzeitig auch als Einstieg in das Rechtschreibtraining.
Rechtschreibtraining:
Funktionelle Übungen und Regeltraining zur orthographischen und morphematischen
Rechtschreibstrategie
Der letzte Schritt in der Lerntherapie: LRS Englisch ist das Schreiben. Denn Kinder haben oft große Probleme mit der Rechtschreibung in der englischen Sprache, da diese nicht exakt die phonetische Information wiedergibt.
Dem Legastheniker fehlt das umfangreiche mental-orthographische Lexikon, welches ihm das fehlerfreie Schreiben bekannter und geübter Wörter ermöglichen würde. Deshalb steht nun der konkrete Aufbau eines orthographischen Lexikons im Fokus des therapeutischen Rechtschreibtrainings, welches stets mit dem Erlernen von Rechtschreib- und Grammatikregeln verbunden ist. So lernt das Kind beispielsweise anhand der wichtigsten Laut-Schrift-Regeln für Vokale und Diphthonge und Konsonanten den Zugang zur Rechtschreibung.
Hilfreich ist oft silbenweises Sprechen und Schreiben in Silbenschritten. Da der Legastheniker grundsätzlich Schwierigkeiten mit der englischen Phonem-Graphem-Zuordnung hat, ist es für ihn oft hilfreich, beim Schreiben Silbe für Silbe mitzusprechen und zwar so, wie er die Silben im Deutschen aussprechen würde.
Letztlich soll das Kind lernen, bewusst zu schreiben. Hierzu werden mit ihm auch Diktate und Aufsatze geübt, mit dem Ziel der selbstständigen Korrektur.

Kontakt
LTE:
Lern-Therapeutische Einrichtung® |
www.lte-lerntherapie.de |
Standort Gerlingen Kirchstraße 3 (Brunnenmarkt) | 70839 Gerlingen Telefon: 07156 / 30 70 656 oder
0711 / 806 66 82 |
Telefon: 0711 / 806 66 82 |
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Standort Pforzheim Telefon: 0711 / 806 66 82 |
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