Grundsätze der integrativen Lerntherapie:
Diagnostik, Therapieverlauf und Erfolgssicherung
Kernbereich unserer integrativen Lerntherapie ist die lösungsorientierte Förderung bei Lernstörungen (Lern- und Lernverhaltensstörungen), Entwicklungsverzögerungen, Aufmerksamkeits- und Gedächtnisstörungen, Teilleistungsstörungen wie Lese- und Rechtschreibstörungen, Rechenstörungen und besonderen Verhaltensstörungen.
Grundvoraussetzung für jede qualifizierte Beratung und erfolgreiche Förderung ist die adäquate aussagekräftige psychometrische Diagnose des Leistungsprofils, die Erfassung des Schülers in seiner Lernstruktur und seinem persönlichen Lern- und Begabungsprofil mithilfe aussagekräftiger psychometrischer Diagnostik. In dieser Diagnostik ist die Lern-Therapeutische Einrichtung dank ihrer umfassenden Erfahrung führend. Die LTE verfügt als führendes Diagnosezentrum über weit mehr als 100 anerkannte Anamnese- und Testverfahren (> Diagnosezentrum). Dies befähigt uns zur vollständigen Basis- und Differenzialdiagnose, zur Feststellung von Entwicklungsverzögerungen, Lernstörungen, Lese- und Rechtschreibstörungen, Rechenstörungen, Aufmerksamkeits-, Gedächtnis- sowie auditiven und visuellen Wahrnehmungsstörungen.
Für Kinder ab drei Jahren führen wir detaillierte Frühdiagnose der kognitiven Entwicklung und bei Kindern ab fünf Jahren Präventionsdiagnose (Schulfähigkeit; Lesen, Schreiben und Rechnen) durch. Durch rechtzeitige Förderung des Kindes und qualifizierte Elternberatung können Entwicklungsstörungen, Lernstörungen und Schulleistungsstörungen vermieden werden.
Ferner arbeitet die LTE als eine anerkannte Facheinrichtung der Kinder- und Jugendhilfe (§ 35 a SGB VIII) eng mit anderen Fachstellen, Kinderärzten, Kliniken und bekannten Kinder- und Jugendpsychiatern zusammen.
Verlauf: Im Erstkontakt, der in der Regel für Sie kostenlos ist, soll stets festgestellt werden, ob Ihr Kind unserer fachlichen, lerntherapeutischen Unterstützung bedarf. Dieser Erstkontakt kann als Elterngespräch (ohne Kind) stattfinden oder Elterngespräch mit Kind und Testung des Kindes, mit dem Ziel festzustellen, ob der Verdacht der Eltern auf eine besondere Lernstörung, Aufmerksamkeits- oder Gedächtnisschwäche, Lese- Rechtschreib- oder Rechenschwäche begründet ist. Konkret wird mit den Eltern besprochen: Was ist zu tun, wie geht es weiter? Mit der Anmeldung zur Lerntherapie beginnt die Integrations- und Diagnosephase. In dieser wird mit psychometrischen Testungen das Leistungsprofil des Kindes festgestellt und die persönliche Schwäche oder Störung auf ihre Ursachen zurückgeführt. Im Auswertungsgespräch werden diese Testungsergebnisse mit den Eltern nachvollziehbar besprochen und gemeinsam geklärt, was nun zu tun ist (Psychoedukation, Förderplanung).
Auf Wunsch der Eltern wird ein Bericht / Gutachten über die Entwicklungs- oder Lernstörung für die Schule erstellt (hier: „Nachteilsausgleich“, Allgemeine Ziele und Grundsätze der Verwaltungsvorschrift „Kinder und Jugendliche mit Behinderungen und besonderem Förderbedarf“, 2008); beispielsweise: Aufmerksamkeitsstörung, Lese-Rechtschreibstörung (ICD-10 F81.0), Isolierte Rechtschreibstörung (ICD-10 F81.1) oder Rechenstörung (ICD-10 F81.2).
Nach der Integrations- und Diagnosephase beginnt die vereinbarte Lerntherapie gemäß der individuellen Förderplanung. Die LTE-Lerntherapie ist auch eine „Hilfe zur Selbsthilfe“ und therapiert stufenweise. Ziel der jeweiligen Behandlungsstufe ist die Therapie der grundlegendsten Beeinträchtigung. Denn häufig bleiben nach der Therapie der Grundstörung auch die Folgeschwierigkeiten aus. So fördern wir in der LTE auch die spezifischen Lernvoraussetzungen und Fähigkeiten (Begabung), die Basisfunktionen wie Aufmerksamkeit, Gedächtnis und exekutive Funktionen sowie die auditive und visuelle Wahrnehmung. Die LTE verwendet hierzu moderne evaluierte neuropsychologische Trainingsprogramme.
Wir arbeiten fachdidaktisch begründet in funktionellen Übungsbehandlungen am kritischen Lerninhalt (Lesen und Schreiben, Rechnen / Mathematik) und fördern Lerntechniken und/oder das Lern- und Arbeitsverhalten des Kindes. Hierbei nutzen wir verschiedenste Therapieelemente und Trainingsformen, stets ganzheitlich und individuell auf die Fähigkeiten und Bedürfnisse des Kindes ausgerichtet. Es werden besonders erprobte Therapieprogramme eingesetzt, die vom Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e.V. (BVL), der Initiative zur Förderung rechenschwacher Kinder IFRK e.V. oder dem Bundesverband ADHS Deutschland e.V. empfohlen werden. Darüber hinaus nutzen wir in der LTE regelmäßig auch modernste neuropsychologische Trainingsmethoden (und Trainingsprogramme) für den Therapieerfolg.
Im lerntherapeutischen Prozess werden die Stärken (Ressourcen) des Schülers aktiv einbezogen und es gelingt, insgesamt eine positive Lernstruktur wiederherzustellen. Und infolge seiner Erfolgserlebnisse von Beginn an gelingt es dem Schüler, schrittweise seine Lernblockaden aufzulösen, sein Selbstwertgefühl zu steigern und sein Vertrauen in die eigene Lern- und Leistungsfähigkeit (und Selbstwirksamkeit) wieder zu gewinnen.
Integrative Lerntherapie findet in der Regel einmal wöchentlich während der Schulzeit statt; intensive Lerntherapie auch öfters. Unsere Lerntherapie wird stets als Einzeltherapie durchgeführt, teilweise auch mit ergänzenden spezifischen Übungen in einer Kleingruppe (bis 3 Kinder).
Zur Erfolgssicherung des lerntherapeutischen Verlaufs enthält der therapeutische Prozess der LTE vierteljährliche Kontrolltestungen. Ihre Auswertung ermöglicht die konkrete Zielorientierung und die optimale Anpassung
der therapeutischen Arbeit an die Bedürfnisse des Kindes und wird stets ausführlich mit den Eltern besprochen. Die integrative Lerntherapie endet mit einer konkreten Abschlussdiagnose und dem ausführlichen Abschlussgespräch, in dem den Eltern nachvollziehbar die Entwicklung und Ergebnisse, die Prognosen und individuelle Nachsorge dargestellt werden.

Kontakt
LTE:
Lern-Therapeutische Einrichtung® |
www.lte-lerntherapie.de |
Standort Gerlingen Kirchstraße 3 (Brunnenmarkt) | 70839 Gerlingen Telefon: 07156 / 30 70 656 oder
0711 / 806 66 82 |
Telefon: 0711 / 806 66 82 |
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Standort Pforzheim Telefon: 0711 / 806 66 82 |
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