Die sechs Module der Weiterbildung:
Integrative Lerntherapeutin
Die LTE Akademie für integrative Lerntherapie hat die FiL-Zertifizierung ihrer Weiterbildungsmodule beantragt, derzeit wird das Modul „Lerntherapie: Pädagogik / Psychologie / Nachbardiziplinen“ vom Fachverband zertifiziert.
Die Curricula der Weiterbuildungsmodule wurden neukonzipiert.
Das Modul
„Rechenschwäche / Rechenstörungen“ startet am 25.02.2012, Noch 2 freie Plätze.
Die Teilnehmerin der Weiterbildung zur integrativen Lerntherapeutin wird erste grundlegende Kenntnisse durch die Fachvorträge und Fachseminare der LTE-Akademie erwerben. Auf diesen bauen die folgenden Wochenendseminare grundsätzlich auf.
Modul I (120 Stunden):
Grundlagen lerntherapeutischer Arbeit / Pädagogik / Psychologie
40 UE / Stunden; 2 Wochenende (je 16 UE) und 8 UE Gruppenarbeit / Selbststudium
Einführung in die lerntherapeutische Arbeit, Lernen und Lernstörungen. Teufelskreis Lernstörung: Lernstruktur, Therapiekonzept und Therapietechniken. Grundhaltung des Lerntherapeuten. Einführung in (psycho-) therapeutische Verfahren. Erste Übungen zur therapeutischen Kommunikation / Therapietechniken. Überblick: Erstgespräch, Diagnostik, Förderplan, Verlaufskontrolle; Elternberatung, Eltern- / Fachstellenarbeit.
2. Pädagogik / Psychologie: Lernen (Lernstörungen I)
40 UE / Stunden; 2 Wochenende (je 16 UE) und 8 UE Gruppenarbeit / Selbststudium
Entwicklungspsychologie, Lernen / Lernpsychologie und Lernmethodik. Einführung in die Lernvoraussetzungen (hier: Neuropsychologie / Grundfunktionen: Aufmerksamkeit, Gedächtnis, Exekutive Funktionen, Wahrnehmung und Sprache). Einführung in die Diagnostik und Förderung bei Lernstörungen / Lernbehinderungen: Frühförderung, Heil- und Sonderpädagogik; integrative Lerntherapie (Rolle, Möglichkeiten, Grenzen).
3. Lernstörungen II (Fachdiagnostik und Therapie; Underachievement)
40 UE / Stunden; 2 Wochenende (je 16 UE) und 8 UE Gruppenarbeit / Selbststudium
Lernstörungen (primär: Underachievement): Fachdiagnostik und Therapie von Lernstörungen, Störungen der Lernvoraussetzungen. Therapieprogramme und Förderkonzepte von z. B. Lernverhalten / Selbstmanagement / Exekutivfunktionen, Lerntechnik / Lernstrategien. Einführung: Entspannungstraining, Stresspräventionstraining. Übungen zur Therapie von Lernstörungen. Elterninformation, Eltern- / Fachstellenarbeit.
Modul II (200 Stunden):
Lese- und Rechtschreibschwäche / Lese- und Rechtschreibstörung
40 UE / Stunden; 2 Wochenende (je 16 UE) und 8 UE Gruppenarbeit / Selbststudium
LRS: Definition, Kriterien / Entstehung, Fallbeispiele. Einführung: Spezifische Lernvoraussetzungen, individuelle Lernschwierigkeiten im Lernprozess „Lesen / Schreiben“; Basiskompetenzen / Phonologische Bewusstheit. Überblick über die fachlichen didaktischen Grundlagen „Deutsch“ (insbesondere: Linguistik und Deutsch-Förderdidaktik).
2. LRS: Fachdiagnostik und Förderplanung
40 UE / Stunden; 2 Wochenende (je 16 UE) und 8 UE Gruppenarbeit / Selbststudium
LRS-Fachdiagnostik: Anamnese, allgemeine Diagnostik, spezifische Diagnose / Leistungstests (Quantitative Diagnostik) und Diagnose individueller Lernschwierigkeiten (Qualitative Diagnostik) als Grundlage der individuellen Förderplanung. Intensive Übungen zur quantitativen und qualitativen Diagnostik sowie Förderplanung.
3. LRS: Therapie I (Didaktik, Therapiekonzepte und Förderprogramme)
40 UE / Stunden; 2 Wochenende (je 16 UE) und 8 UE Gruppenarbeit / Selbststudium
LRS-Therapie: Spezifische Grundlagen der Förderdidaktik „Lesen und Schreiben“, Einführung in Therapie- und Förderkonzepte zu Basisfunktionen, Basiskompetenzen, Leseschwäche / Lesestörung und Rechtschreibschwäche / Rechtschreibstörung. Intensive Übungen mit verschiedenen Therapie- und Förderprogrammen.
4. LRS: Therapie II (Lerntherapie, Eltern- und Fachstellenarbeit)
40 UE / Stunden; 2 Wochenende (je 16 UE) und 8 UE Gruppenarbeit / Selbststudium
Intensive Übungen: LRS-Therapietechniken, Subtypen-spezifische Therapiekonzeption und Therapieverlauf. Training professioneller Elternarbeit: Erstgespräch, Diagnose, Auswertungsgespräch (Psychoedukation), Förderplan, Therapiekonzept und Therapiematerial; Verlaufskontrolle. Eltern als „Co-Therapeut. Überblick: Fachstellenarbeit.
5. LRS: Therapie III (Lerntherapie, Praxisübungen / Fallbeispiele)
40 UE / Stunden; 2 Wochenende (je 16 UE) und 8 UE Gruppenarbeit / Selbststudium
Vertiefende Übungen zur LRS-Therapie anhand von persönlichen Fallbeispielen: Erstgespräch, Quantitative und qualitative Diagnose, Auswertungsgespräch und Förderplan, Therapiekonzept und Therapiematerial; Verlaufskontrolle. Intensive Übungen: Praxis einer Therapiestunde, Intervision: Reflektion der Rolle als Lerntherapeutin.
40 UE / Stunden; 2 Wochenende (je 16 UE) und 8 UE Gruppenarbeit / Selbststudium
RS: Definition, Kriterien / Entstehung, Fallbeispiele. Einführung: Spezifische Lernvoraussetzungen und individuelle Schwierigkeiten im Lernprozess „Mathematik“, Basiskompetenzen: Zahlbegriff, Mengen- / Zahlenverständnis. Überblick über die fachlichen didaktischen Grundlagen „Mathematik“ (hier: Einführung in die Mathematikdidaktik).
2. RS: Fachdiagnostik und Förderplanung
40 UE / Stunden; 2 Wochenende (je 16 UE) und 8 UE Gruppenarbeit / Selbststudium
RS-Fachdiagnostik: Anamnese, allgemeine Diagnostik, spezifische Diagnose / Leistungstests (Quantitative Diagnostik) und Diagnose individueller Lernschwierigkeiten (Qualitative Diagnostik) als Grundlage der individuellen Förderplanung. Intensive Übungen zur quantitativen und qualitativen Diagnostik sowie Förderplanung.
3. RS: Therapie I (Didaktik, Therapiekonzepte und Förderprogramme)
40 UE / Stunden; 2 Wochenende (je 16 UE) und 8 UE Gruppenarbeit / Selbststudium
RS-Therapie: Spezifische Grundlagen der Förderdidaktik „Arithmetik / Mathematik“. Einführung in Therapie- und Förderkonzepte zu Basisfunktionen, Basiskompetenzen, Rechenschwäche / Rechenstörung (Arithmetik, Sachrechnen und Geometrie). Intensive Übungen mit verschiedenen Therapie- und Förderprogrammen.
4. RS: Therapie II (Lerntherapie, Eltern- und Fachstellenarbeit)
40 UE / Stunden; 2 Wochenende (je 16 UE) und 8 UE Gruppenarbeit / Selbststudium
Intensive Übungen: RS-Therapietechniken, Subtypen-spezifische Therapiekonzeption und Therapieverlauf. Training professioneller Elternarbeit: Erstgespräch, Diagnose, Auswertungsgespräch (Psychoedukation), Förderplan, Therapiekonzept und Therapiematerial; Verlaufskontrolle. Eltern als „Co-Therapeut. Überblick: Fachstellenarbeit.
5. RS: Therapie III (Lerntherapie, Praxisübungen / Fallbeispiele)
40 UE / Stunden; 2 Wochenende (je 16 UE) und 8 UE Gruppenarbeit / Selbststudium
Vertiefende Übungen zur RS-Therapie anhand von persönlichen Fallbeispielen: Erstgespräch, Quantitative und qualitative Diagnose, Auswertungsgespräch und Förderplan, Therapiekonzept und Therapiematerial; Verlaufskontrolle. Intensive Übungen: Praxis einer Therapiestunde. Intervision: Reflektion der Rolle als Lerntherapeutin.
40 UE / Stunden, 2 Wochenende (je 16 UE) und 8 UE Gruppenarbeit / Selbststudium; zudem werden Aufmerksamkeit / Aufmerksamkeitsstörungen auch in den Modulen I, II und III intensiv behandelt.
Aufmerksamkeitsstörungen: Definition, Kriterien / Entstehung, Fachdiagnostik.
Therapie von Aufmerksamkeitsstörungen und ADHS (Therapie- und Förderkonzepte). Intensive Praxisübungen: Therapietechniken. Eltern- / Fachstellenarbeit. Gedächtnis /
2. Gedächtnisstörungen
40 UE / Stunden; 2 Wochenende (je 16 UE) und 8 UE Gruppenarbeit / Selbststudium
Gedächtnisstörungen: Definition, Kriterien / Entstehung, Fachdiagnostik.
Therapie von Lern- und Merkfähigkeit / Gedächtnisstörungen (Therapie- und Förderkonzepte). Praxisübungen: Therapietechniken. Eltern- und Fachstellenarbeit.
3. Exekutive Funktionen / Störungen der exekutiven Funktionen
40 UE / Stunden; 2 Wochenende (je 16 UE) und 8 UE Gruppenarbeit / Selbststudium
Störungen exekutiver Funktionen: Definition, Kriterien / Entstehung, Fachdiagnostik. Therapie exekutiver Störungen (Therapie- und Förderkonzepte).
Intensive Praxisübungen: Therapietechniken. Elternarbeit und Fachstellenarbeit.
4. Auditive Wahrnehmung / Wahrnehmungsstörungen
40 UE / Stunden; 2 Wochenende (je 16 UE) und 8 UE Gruppenarbeit / Selbststudium
Auditive Wahrnehmungsstörungen: Definition, Kriterien / Entstehung, Fachdiagnostik. Die Lerntherapie begleitende Förderung auditiver Wahrnehmung: Förderkonzepte.
Intensive Praxisübungen: Fördertechniken. Elternarbeit und Fachstellenarbeit.
5. Visuelle Wahrnehmung / Wahrnehmungsstörungen
40 UE / Stunden; 2 Wochenende (je 16 UE) und 8 UE Gruppenarbeit / Selbststudium
Visuelle Wahrnehmungsstörungen: Definition, Kriterien / Entstehung, Fachdiagnostik. Die Lerntherapie begleitende Förderung visueller Wahrnehmung: Förderkonzepte.
Intensive Praxisübungen: Fördertechniken. Elternarbeit und Fachstellenarbeit.
Aufbau und Führung einer lerntherapeutischen Einrichtung. Existenzgründung (hier: Persönlichkeit und Kompetenzen; Startinvestition und Finanzierung; Einrichtung und Standort, Versicherungen). Personal: Personalauswahl, Einsatzplanung und Personalentwicklung. Organisation: Organisationsstruktur und Organisationsentwicklung. Marketing. Entwicklung eines eigenen „Existenzgründungskonzeptes“.
Die LTE-Weiterbildungsmaßnahme schließt mit einer internen Prüfung: (1) Theorie: Vorlage und mündlichen Erörterung von drei Fallberichten und Reflektion der eigenen Rolle als Lerntherapeutin. (2) Praxis: Präsentation einer lerntherapeutischen Therapiestunde. – Die Fallberichte mit unterschiedlichen Schwerpunkten über abgeschlossene Fälle eigenständig durchgeführter Lerntherapien sind schriftlich vorzulegen.

Kontakt
LTE:
Lern-Therapeutische Einrichtung® |
www.lte-lerntherapie.de |
Standort Gerlingen Kirchstraße 3 (Brunnenmarkt) | 70839 Gerlingen Telefon: 07156 / 30 70 656 oder
0711 / 806 66 82 |
Telefon: 0711 / 806 66 82 |
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Standort Pforzheim Telefon: 0711 / 806 66 82 |
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